Für die meisten Menschen ist der Kauf einer Immobilie wohl die größte Investition ihres Lebens. In Zeiten, in denen Banken einen rapiden Vertrauensverlust seitens ihrer Kunden erfahren und aufgrund von Wirtschafts- und Währungskrisen manche herkömmlichen Kapitalanlagen ihren Reiz verlieren, halten viele Menschen eine eigene Immobilie für die sicherste Form der Geldanlage. Daraus resultiert der Wunsch, sein Vermögen durch die Investition in ein eigenes Zuhause oder eine als Kapitalanlage genutzte Immobilie möglichst rentabel anzulegen.


  • EINE GUTE LAGE – WELCHE BEDEUTUNG HAT SIE? 

Eine der wichtigsten Regeln in der Immobilienbranche lautet: Die Lage! Sie bestimmt, neben dem Zustand eines Objekts, unmittelbar den Wert einer Immobilie und entscheidet darüber, ob eine Wohnung oder ein Haus für potentielle Mieter oder Käufer von Interesse ist. Als Kapitalanlage ist eine Immobilie nur dann rentabel, wenn sie Mieteinnahmen generiert. Und dieser Aspekt ist wiederum nur realisierbar, wenn das Kaufobjekt genau die Bedürfnisse erfüllt, die potentielle Käufer bzw. Mieter an exakt diesem Ort haben.


  • DIE ZIELGRUPPE BESTIMMT DEN WERT DES STANDORTS 

Lage - Immobilienkauf - Rogers Immobilien - Immobilienmakler MuenchenWollen Mieter oder Eigenheimbesitzer viel Grün ringsum oder lieber eine große Auswahl an Gastronomie und Unterhaltung? Ist die Immobilie verkehrsgünstig gelegen, ohne dass eine vielbefahrene Straße daran vorbeiführt? Die Beliebtheit eines Standorts hängt von den Vorlieben und Ansprüchen zukünftiger Bewohner ab.

Für Familien mit Kindern sollen Kindergärten, Tagesstätten, Schulen und Freizeiteinrichtungen wie Spiel- und Sportplätze ganz in der Nähe sein; älteren Menschen ist die Nähe zu Ärzten, Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen wichtig, und junge Menschen suchen möglicherweise Single- oder WG-Wohnungen in Uni- oder City-Nähe sowie Gegenden, in denen es viele Freizeit- und Vergnügungsangebote gibt.

Trotz aller individuellen Wünsche einzelner Interessentengruppen gibt es jedoch einige Kriterien, die für jeden Immobilienkauf gleichermaßen gelten: Eine gute Infrastruktur, die Anbindung an den ÖPNV (Öffentlicher Personen-Nahverkehr) mit der Möglichkeit, schnell in die Innenstadt und zu kulturellen Veranstaltungen zu gelangen, ist für alle Personen- und Altersgruppen gleichermaßen wichtig. Einkaufsmöglichkeiten wie zum Beispiel Supermärkte sowie eine allgemein gute medizinische Versorgung, auch durch ausreichend viele Haus- und Fachärzte, sprechen ebenfalls für eine gute Lage.


  • EINFACHE, MITTLERE UND GUTE LAGE

Beim Immobilienkauf entscheiden noch weitere Punkte über die Bewertung eines Standorts. Die Mikrolage – also die unmittelbare direkte Umgebung – beeinflusst den Wert ebenfalls. Dazu gehören der Zustand der umstehenden Gebäude ebenso wie der Ausblick aus dem Fenster. Kaufinteressenten sollten sich beim örtlichen Bauamt unbedingt nach bereits erteilten oder geplanten Baugenehmigungen auf Nachbargrundstücken erkundigen, damit der schöne Ausblick nicht schon nach kurzer Zeit womöglich wieder verbaut wird.

Ein Objekt an einer lebhaften oder dicht besiedelten Straße, wo es nur wenige Grünanlagen gibt, wird beim Immobilienkauf meistens nur als mittlere Wohnlage bewertet, ein Haus in einer reinen Wohngegend mit viel Grün zählt eher zu einer guten Lage. Ausgenommen von dieser Einschätzung sind natürlich Kaufobjekte in den besten und attraktivsten Lagen der Metropolen. Für diese gelten besondere Kriterien.


  • GESAMTE REGION UNTER DIE LUPE NEHMEN

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Ob sich der Wert einer Immobilie zum Positiven oder Negativen hin entwickelt, kann auch anhand von Faktoren wie der Entwicklung der Bevölkerungszahlen, des Arbeitsmarktes und der Kaufkraft prognostiziert werden. Hohe Arbeitslosigkeit in einer Region bedeutet nachlassende Kaufkraft und damit eine Wertminderung von Immobilien. Die Einwohnerzahl hat ebenfalls einen hohen Einfluss auf die Immobilienpreise, wie an den Preisdifferenzen zwischen deutschen Städten unschwer zu erkennen ist. In Städten mit weniger als 50.000 Einwohnern kostet eine Eigentumswohnung im Schnitt 822 Euro pro Quadratmeter – in Großstädten mit ca. 500.00 Einwohnern bezahlt der Käufer für ein vergleichbares Objekt ab 1.355,00 Euro pro Quadratmeter. Dies sind aber nur grobe Richtwerte und jeder einzelner Standort muss ganz genau unter die Lupe genommen werden. – Beim Immobilienkauf macht eben die Lage den Unterschied!


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