Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr 2022

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“Zufriedenheit ist ein stiller Garten, in dem man sich ausruhen kann.”
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Elektromobilität Wohnungseigentümergemeinschaft

Elektromobilität und die Reform des Wohneigentums­gesetzes

Die Elektromobilität gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Anzahl an neu zugelassenen Elektrofahrzeugen nimmt zu. Leider ist die Ladeinfrastruktur mangelhaft. Bei der Herstellung von Neubauimmobilien sind in der Regel Ladevorrichtungen eine Selbstverständlichkeit, um einen zeitgemäßen Wohnstandard und Wertsteigerungen zu gewährleisten.

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Maklerprovision

Das neue Gesetz zur Maklerprovision: Immobilienverkauf und Immobilienvermietung

Wer zahlt die Maklerprovision laut dem neuen Gesetz? In diesem Artikel erhalten Sie umfassende Informationen rund um die Maklerprovision. Seit dem 23. Dezember 2020 ist eine gesetzliche Neuregelung bezüglich der Maklerprovision beim Immobilienverkauf in Kraft. Bei Vermietung von Immobilien wird die Zahlung der Maklerprovision bereits seit Mitte 2015 im Rahmen des Bestellerprinzips gesetzlich umgesetzt.

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Elektromobilität und die Reform des Wohneigentums­gesetzes

Elektromobilität Wohnungseigentümergemeinschaft

Elektromobilität und die Reform des Wohneigentums­gesetzes

Die Elektromobilität gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Anzahl an neu zugelassenen Elektrofahrzeugen nimmt zu. Leider ist die Ladeinfrastruktur mangelhaft. Bei der Herstellung von Neubauimmobilien sind in der Regel Ladevorrichtungen eine Selbstverständlichkeit, um einen zeitgemäßen Wohnstandard und Wertsteigerungen zu gewährleisten. Immobilien von älteren Baujahren fehlt jedoch die notwendige Infrastruktur für Elektromobilität. Daher ist es für Immobilieneigentümer und Mieter wichtig, dass sie ohne große Hürden Ladestation eigenständig einbauen können. Seit dem 1. Dezember 2020 ist eine Reform des Wohnungseigentumsgesetzes in Kraft getreten, in der die E-Mobilität berücksichtigt wird. Die Rechte der einzelnen Eigentümer gegenüber der Eigentümergemeinschaft sollen gestärkt werden. Der Gesetzgeber möchte die baulichen Maßnahmen für Elektromobilität vereinfachen und fördern.

Zukünftig ist es nun möglich bauliche Veränderungen am Gemeinschaftseigentum durchzuführen, ohne dass alle, von dieser Veränderung betroffenen Eigentümer, dem zustimmen (§ 20 Abs. 1 WEG-neu). Es reicht somit eine einfache Mehrheit der Wohnungseigentümergemeinschaft. Die Kosten dafür tragen grundlegend die Eigentümer, die der Maßnahme im Rahmen der Eigentümerversammlung zugestimmt haben. Es gibt hier jedoch eine Ausnahme, wenn mehr als zwei Drittel der Wohnungseigentümer dafür gestimmt haben, welche mehr als 50 % der Miteigentumsanteile besitzen, werden die Kosten für die bauliche Veränderung, von allen Eigentümern, gemäß ihrer Miteigentumsanteile, getragen (§ 21 Abs. 2 Nr. 1 WEG).

Gemäß dem aktuellen Gesetz hat jetzt jeder Wohnungseigentümer ein Anspruch angemessene bauliche Veränderungen zu verlanden, die für das Laden elektrisch betriebener Autos notwendig sind. Von dem Anspruch ist die Einrichtung einer Ladestation (sog. Wallbox) sowie alle weiteren Maßnahmen, die damit in Verbindung stehen. Das könnte zum Beispiel das Verlegen der Leitungen, den Anschluss an die Stromleitung oder an Telekommunikationsleitungen betreffen.

Wer trägt die Kosten gemäß Wohnungseigentumsrecht?

Der Wohnungseigentümer, der eine Ladestation inklusive der notwendigen Infrastruktur benötigt, muss auch die gesamten Kosten tragen (§ 21 Abs. 1 Satz 1 WEG). Wenn sich zu einem späteren Zeitpunkt ein weiter Miteigentümer ebenfalls für eine Wallbox entscheidet, hat auch er einen Anspruch darauf und kann eine Zustimmung von der Eigentümergemeinschaft verlangen. Für die bereits geschaffene Infrastruktur muss er einen angemessenen Geldausgleich zahlen.

Welche Probleme können auftreten?

Bei der Implementierung der Maßnahmen im Zusammenhang mit E-Mobilität in Wohngebäuden können verschiedene Herausforderungen auftreten. Leider ist häufig die vorhandene Stromversorgung in der betroffenen Wohnanlage nicht ausreichend, damit mehrere oder alle Wohnungseigentümer einen eigenen Ladeanschluss zur Verfügung haben. Um die Gesamtkapazität zu erhöhen, müsste ein neuer Hausanschluss geschaffen werden. Das kann die Installationskosten in die Höhe treiben, weil die gesamte Wohneigentumsgemeinschaft die Kosten nicht tragen muss.

Bei nicht ausreichende Stromkapazität kann nur eine begrenzte Anzahl von Ladestationen installiert werden. Infolgedessen ist eine Benutzungsregelung notwendig, die die Wohnungseigentümergemeinschaft beschließen muss. Dabei geht es darum zu entscheiden, wann, wer und wie lange die Ladeinfrastruktur benutzen darf. Dies kann zu großen Herausforderungen und Schwierigkeiten führen, vor allem wenn berufstätige Eigentümer auf Bevorzugungen bestehen. Das Gesetz verlangt Gleichbehandlung. Auf der anderen Seite darf der Anspruch des Eigentümers nicht abgelehnt werden, mit der Begründung, dass die Kapazitäten nicht ausreichend sind.

Eine mögliche Lösung ist, dass sich alle Wohneigentümer zusammen schließen, die eine Ladevorrichtung haben möchten. Sie können die Stromkapazität des gesamten Hauses erhöhen oder einen eigenen Netzanschluss verlegen lassen. Weiterhin können Lastmanagementsysteme eingebaut werden. Durch das Lastmanagement wird ein paralleles Laden von mehreren Fahrzeugen gewährleistet. Die Stromleistung wird zwischen den einzelnen Wallboxen aufgeteilt und die begrenzte Ressource Ladestrom wird bestmöglich genutzt. Ein intelligentes Lastmanagement garantiert Betriebssicherheit und erhöht die Verfügbarkeit der Ladepunkte.

Der Nachteil ist, dass sich der Ladevorgang mit der steigenden Anzahl der Nutzer verlängert. Trotzdem ist diese Lösung vorteilhafter als sonstige Rotationssysteme oder die Vorgehensweise nach dem Motto – wer zuerst kommt, der mahlt zuerst.

In diesem Zusammenhang ist wichtig zu wissen, dass der Wohnungseigentümer gemäß dem § 20 WEG kein Recht hat, sein Auto im Bereich des gemeinschaftlichen Eigentums abzustellen, um dort zu laden. Eine Ladestation kann er also nur aufstellen, wenn er über einen eigenen Stellplatz im Rahmen des Sondereigentums verfügt. Wenn diese Voraussetzung fehlt und er lediglich eine Eigentumswohnung besitzt, hat er keinen Anspruch auf die Herstellung einer Lademöglichkeit.

Wie können Wohnungseigentümer bei Umsetzung der Maßnahmen für Elektromobilität vorgehen?

Über die praktische Umsetzung der konkreten Lademöglichkeiten müssen die Eigentümer im Rahmen der ordnungsgemäßen Verwaltung bei der Eigentümerversammlung entscheiden (§ 20 Abs. 2 Satz 2). Die Eigentümer können eine Zustimmung zur Errichtung einer Ladestation erteilen. Dabei können Sie die Zustimmung an bestimmte Bedingungen knüpfen. Hier haben sie einen weitreichenden Einfluss. Beispielsweise können sie Sicherheiten für Bau- oder Rückbaukosten verlangen. Außerdem können zusätzliche Versicherungen wegen erhöhtem Brandgefahr sinnvoll sein. Auch die konkrete Ausgestaltung der Maßnahme können sie im Detail bestimmen. Es sollte darauf geachtet werden, dass ausreichende Zwischenzähler eingebaut werden, die den Verbrauch genau messen und eine Kostenabrechnung erlauben. Vorteilhaft ist, wenn die Maßnahme für spätere Nutzer ebenfalls kompatibel ist. Der Einzeleigentümer kann keinen Anspruch auf bestimmte Durchführung verlangen, sondern die Eigentümergemeinschaft entscheidet gemeinsam durch Beschlussfassung. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Auflagen praktikabel und umsetzbar sind. Es ist nicht erlaubt, dass die Eigentumsgemeinschaft Vorgaben macht, die die Errichtung einer Ladestation unmöglich machen.

Wohngebäudeversicherung im Auge behalten

Wichtig ist, dass die geplanten Ladelösungen die Anforderungen an Wohngebäudeversicherung erfüllen. Darauf sollte der Verwalter zusammen mit dem Verwaltungsbeirat sowie der gesamten Gemeinschaft besonders achten. Elektrizität ist die häufigste Brandursache. Bei der Installation und während des Betriebs von Ladestationen können verschiedene Gefahren entstehen. Daher ist es wichtig, dass Überlastungen vermieden und Brand verhindert wird.

Wohneigentumsgesetz: E-Mobilität und die vermietete Immobilie

Gemäß dem Mietrecht gilt, dass der Eigentümer die vermietete Immobilie in vertragsgemäßen Zustand erhalten muss. Ein Anspruch auf Änderungen (Modernisierungen) der Mietsache hat der Mieter grundsätzlich nicht. Aber der Mieter darf verlangen, dass der Wohnungseigentümer bauliche Veränderungen erlaubt, solange es um E-Mobilität, Barrierereduzierung oder Einbruchschutz geht (§ 554 BGB). Der Mieter hat somit Anspruch auf Zustimmung zur Vertragsänderung. Allerdings hat der Mieter keinen Anspruch, dass der Vermieter zusätzliche Flächen bereitstellt, damit eine Ladung von seinem Elektroauto erfolgen kann. Nur wenn der Mieter gemäß dem vorhandenen Mietvertrag bereits eine solche Fläche (Stellplatz) mietet, hat er Anspruch auf die Erteilung einer Erlaubnis zur Errichtung einer Ladestation. Der Anspruch gilt nicht nur für Elektroautos, sondern auch für Hybride sowie elektrisch betriebene Fahrräder. Dem Mieter muss es grundsätzlich erlaubt sein, alle erforderlichen Maßnahmen durchzuführen. Das bedeutet, er kann die Leitungen verlegen, eine Wallbox sowie Messeinrichtungen (Stromzähler) installieren. Bei Bedarf kann er in die Stromversorgung und Telekommunikationsleitungen eingreifen.

Die Kosten für die Errichtung einer Ladestation, inklusive der damit verbunden Infrastruktur, muss der Mieter gemäß dem reformierten Wohnungseigentumsgesetz selbst tragen. Am Ende des Mietverhältnisses ist er grundsätzlich verpflichtet, den ursprünglichen Zustand der Mietsache wieder herzustellen. Hierfür muss er ebenfalls die Kosten tragen. Deswegen kann der Vermieter eine Zusatzkaution verlangen als Sicherheit für die Verpflichtung zum Rückbau.

Das aktualisierte Wohneigentumsgesetz schreibt keine bestimmte Form für die Erteilung der Erlaubnis vor. Selbstverständlich ist es für beide Vertragsparteien vorteilhaft, eine Vereinbarung schriftlich festzuhalten, um spätere Missverständnisse und eventuelle Konflikte zu vermeiden. Die konkrete Ausgestaltung kann der Vermieter vorgeben. Außerdem kann er darauf bestehen, dass die Maßnahme durch einen Fachbetrieb umgesetzt werden muss. Auch für den Fall, dass die Immobilie später verkauft wird, ist es wichtig, dass der Eigentümer eine schriftliche Dokumentation für den Käufer hat. Entscheidend ist, dass alle Schritte mit dem Verwalter sowie der Gemeinschaft im Rahmen eines rechtskräftigen Beschlusses bei der Eigentümerversammlung abgestimmt werden.

Der Gesetzgeber räumt der E-Mobilität im Rahmen des Klimaschutzes einen hohen Vorrang. Deswegen ist damit zu rechnen, dass die Interessen des Mieters durchsetzbar sein werden. Für Vermieter ist es überlegenswert, ob sie selbst aktiv werden und passende Ladevorrichtungen für Ihre Immobilie schaffen. Denn es handelt sich um eine Modernisierungsmaßnahme, sodass die Miete jährlich um 8 Prozent aus den Baukosten erhöht werden kann (§ 559 BGB). Der Wert der Immobilie wird gesteigert, was sich auf eine eventuelle Veräußerung positiv auswirkt.

Oft gestellte Fragen im Zusammenhang mit der Elektromobilität

Kann der Vermieter den Einbau einer Ladestation ablehnen und die Zustimmung dem Mieter nicht erteilen?

Unter bestimmten Umständen ja. Der Vermieter muss für die Ablehnung einen ausreichenden Grund haben. Prinzipiell gilt, dass die Interessen des Vermieters und des Mieters abgewogen werden sollen. Für den Vermieter kann ein sogenanntes Konservierungsinteresse von Bedeutung sein. Je größer der Eingriff in die Immobilie, desto gewichtiger ist das Interesse des Vermieters.

Finanzielle Interessen des Vermieters dürfen keine Rolle spielen, denn die Kosten für die gesamte Maßnahme trägt der Mieter. Außerdem kann der Vermieter eine Zusatzkaution einnehmen. Wenn durch die baulichen Änderungen eine gefahrenträchtige Situation oder ein baurechtswidriger Zustand geschaffen wird, dann hat der Mieter keinen Anspruch auf Erlaubniserteilung.

Was muss der Mieter bei Einbau von Ladesäulen beachten?

Der Mieter muss sich an seinen Vermieter wenden, um eine Zustimmung für den Einbau von einer Ladeeinrichtung zu erhalten. Das Einverständnis des Eigentümers ist sowohl für die Installation als auch für den Strombezug notwendig. Da dies in der Regel mit dem Eingriff ins Gemeinschaftseigentum verbunden ist, muss der Vermieter sich mit dem Anliegen an die Wohnungseigentümergemeinschaft wenden und einen Antrag stellen. Dies erfolgt im Rahmen einer Eigentümerversammlung, in der eine Beschlussfassung erfolgen kann. Daher muss der Mieter damit rechnen, dass eine Genehmigung dauern kann. Der Mieter muss den Beschluss abwarten, bevor er eine Ladelösung installieren kann. Wenn der ein Haus mietet, kann dies wesentlich schneller erfolgen, denn der Vermieter benötigt nicht die Zustimmung einer Wohnungseigentümergemeinschaft.

Viele Vermieter schätzen die Initiative und unterstützen ihre Mieter beim Umstieg auf die Nutzung eines umweltfreundlichen Elektrofahrzeugs. Letztlich wertet das Vorhandensein einer Ladeinfrastruktur für E-Autos auch die Immobilie auf. Eine eventuelle Kostenbeteiligung an den Installationskosten ist eine interessante Option. Beim sogenannten Betreibermodell investiert der Vermieter in die Zukunft und Nachhaltigkeit der Immobilie. Dabei stellt er die Ladeinfrastruktur für zukünftige Mieter zur Verfügung. Es ist damit zu rechnen, dass für die Immobilienwirtschaft die Ladeinfrastruktur in Gebäuden zukünftig Pflichtvoraussetzung wird.

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Elektromobilität Wohnungseigentümergemeinschaft

Elektromobilität und die Reform des Wohneigentums­gesetzes

Die Elektromobilität gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Anzahl an neu zugelassenen Elektrofahrzeugen nimmt zu. Leider ist die Ladeinfrastruktur mangelhaft. Bei der Herstellung von Neubauimmobilien sind in der Regel Ladevorrichtungen eine Selbstverständlichkeit, um einen zeitgemäßen Wohnstandard und Wertsteigerungen zu gewährleisten.

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Maklerprovision

Das neue Gesetz zur Maklerprovision: Immobilienverkauf und Immobilienvermietung

Wer zahlt die Maklerprovision laut dem neuen Gesetz? In diesem Artikel erhalten Sie umfassende Informationen rund um die Maklerprovision. Seit dem 23. Dezember 2020 ist eine gesetzliche Neuregelung bezüglich der Maklerprovision beim Immobilienverkauf in Kraft. Bei Vermietung von Immobilien wird die Zahlung der Maklerprovision bereits seit Mitte 2015 im Rahmen des Bestellerprinzips gesetzlich umgesetzt.

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Das neue Gesetz zur Maklerprovision: Immobilienverkauf und Immobilienvermietung

Maklerprovision

Das neue Gesetz zur Maklerprovision: Immobilienverkauf und Immobilienvermietung

Wer zahlt die Maklerprovision laut dem neuen Gesetz? In diesem Artikel erhalten Sie umfassende Informationen rund um die Maklerprovision. Seit dem 23. Dezember 2020 ist eine gesetzliche Neuregelung bezüglich der Maklerprovision beim Immobilienverkauf in Kraft. Bei Vermietung von Immobilien wird die Zahlung der Maklerprovision bereits seit Mitte 2015 im Rahmen des Bestellerprinzips gesetzlich umgesetzt.

Das Wichtigste zur Maklerprovision im Überblick

Für eine erfolgreiche Vermittlungstätigkeit bei Verkauf oder Vermietung eines Immobilienobjekts, hat ein Makler Anspruch auf Entlohnung. Es handelt sich um ein Honorar, dass der Makler für seine erfolgreiche Arbeit bekommt. Immobilienmakler werden für den Verkauf, den Kauf oder die Vermietung eines Objektes beauftragt.

Bei Kaufimmobilien wird die Maklerprovision seit dem 23. Dezember 2020 zwischen dem Käufer und dem Verkäufer aufgeteilt. Der Auftraggeber darf maximal die Hälfte der Provision an die andere Vertragspartei umlegen. Die Höhe der Provision ist beim Immobilienverkauf grundsätzlich frei verhandelbar. Je nach Region kann die Maklergebühr insgesamt zwischen drei und sieben Prozent des Kaufpreises zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer liegen. Der beurkundete Kaufpreis dient als Grundlage für die Berechnung der Maklergebühr. Die Vergütung ist nach Abschluss des Kaufvertrags also nach der Beurkundung beim Notar fällig.

Bei Vermietung von Immobilien gilt das Bestellerprinzip, das für eine einheitliche Regelung zur Zahlung der Maklercourtage bei Immobilienvermietung sorgt. Der Immobilienmakler wird von demjenigen bezahlt, der ihn beauftragt hat. Dies ist in der Regel der Vermieter. Als Grundlage für die Berechnung der Maklercourtage dient die erzielte Monatskaltmiete.

Die Provisionshöhe bei Mietobjekten ist vom Gesetzgeber nicht vorgeschrieben. Meisten liegt sie bei zwei Nettokaltmieten plus Mehrwertsteuer, wenn der Vermieter den Makler mit der Vermietung der Immobilie beauftragt hat. Falls der Mieter den Makler mit der Immobiliensuche beauftragt, richtet sich die Provisionshöhe für den Mieter nach dem Wohnungsvermittlungsgesetz (WoVermittG). Das Gesetz schreibt eine eindeutige Obergrenze vor. Sie liegt bei 2 Monatskaltmieten plus die gesetzliche Mehrwertsteuer.

Maklerprovision beim Immobilienverkauf

Der Immobilienmakler darf eine Provisionsrechnung stellen, sobald ein Kaufvertrag zustande kommt. Vor der neuen gesetzlichen Regelung war es den Vertragsparteien frei überlassen, wie sie die Provision zwischen den Parteien verteilen. Vor allem die Gepflogenheiten in dem jeweiligen Bundesland waren ausschlaggebend, wer provisionspflichtig war. In einigen Bundesländern war bereits eine Provisionsteilung üblich, in anderen Bundesländer war die Verkäufercourtage etabliert, in manchen Regionen eher die Käuferprovision.

Individuelle Lösungen bezüglich Provision bis 23. Dezember 2020

Der Auftraggeber und der Makler konnten bis 23. Dezember 2020 individuelle Vereinbarungen bezüglich der Provisionsteilung treffen. Der Käufer und der Verkäufer konnten je nach Situation mit dem Makler aushandeln, wie sie die Höhe der Maklercourtage für die Immobilienvermittlung aufteilen. Grundsätzlich war eine Innenprovision oder eine Außenprovision möglich. Bei der Vereinbarung einer Innenprovision stellt der Makler eine Rechnung für seine Dienstleistung ausschließlich an den Verkäufer. Wenn eine Außenprovision vereinbart wurde, hat der Immobilienkäufer die Kosten des Maklers vollständig gezahlt.

Die Aufteilung der Provision wurde immer von den Gepflogenheiten in dem jeweiligen Bundesland bestimmt. In sehr vielen Bundesländern ist es üblich, dass die Maklercourtage zwischen den Parteien hälftig verteilt wird.

Neuregelung der Provision ab dem 23. Dezember 2020

Ab dem 23. Dezember 2020 ist ein neues „Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser“ in Kraft getreten. Somit kommt es bei der Provisionsregelung zu einer Vereinheitlichung. Der Gesetzgeber begründet die Neuregelung damit, dass der Verkäufer und Käufer gleichermaßen von der Maklertätigkeit profitieren. Da die Immobilienpreise inklusive der Kaufnebenkosten vor allem in den Ballungsräumen stark gestiegen sind, sollten Käufer bei Immobilienkauf entlastet werden.

Dieses Gesetz regelt, wie die Provisionsteilung zwischen Verkäufer und Käufer erfolgen soll. Grundsätzlich gilt, wer den Makler zuerst beauftragt, darf maximal die Hälfte der vereinbarten Maklerprovision auf die andere Vertragspartei übertragen. In der Praxis ist es meistens der Verkäufer, der den Makler mit der Vermittlung seiner Immobilie beauftragt. Somit muss er mindestens die Hälfte der Provision übernehmen. Der Rest der Provision darf der Makler von dem Käufer verlangen. Wenn beide sowohl der Verkäufer als auch der Käufer einen Vertrag mit dem Makler abschließen, müssen beide Parteien den gleichen Anteil an Provision zahlen. Wenn der Makler einen Preisnachlass bei der Provision dem Verkäufer gewährt, muss der Käufer davon gleichermaßen profitieren.

Diese neue gesetzlichen Regelung gilt nur, wenn der Käufer als Verbraucher handelt. Als Verbraucher schließt der Käufer einen Vertrag, wenn er ein Einfamilienhaus (auch Doppelhaushälfte oder Reihenhaus), eine Eigentumswohnung oder ein Grundstück zum eigenen privaten Gebrauch erwirbt. Aber auch wenn der Immobilienkäufer das Objekt zur privaten Vermietung kauft, handelt er als Verbraucher und darf maximal die Hälfte der Maklercourtage zahlen. In dem Fall, dass der Käufer eine Immobilie gewerblich erwirbt, kann die Maklerprovision frei verhandelt werden. Auch wenn der Käufer ein Mehrfamilienhaus oder ein unbebautes Grundstück kauft, ist die Teilung der Maklercourtage von der neuen gesetzlichen Regelung nicht betroffen und kann ebenfalls frei verhandelt werden. Verbraucher, die ein Grundstück für den Bau eines Eigenheims kaufen, sind von der Teilung der Provision ebenfalls nicht betroffen.

Wer ist ein Verbraucher?

Verbraucher ist jede natürliche Person, die einen Vertrag zu privaten Zwecken abschließt (§ 13 BGB). Im Gegensatz zu Verbrauchern steht der Unternehmer, der einen Vertrag aus gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit abschließt (§ 14 BGB).

Innen- oder Außenprovision bei Verkauf von Wohnimmobilien

Es ist aber auch möglich, dass nur eine Partei die volle Maklerprovision übernimmt. Der Makler und der Verkäufer können weiterhin eine reine Immobilienprovision vereinbaren. Das bedeutet, dass der Veräußerer die ganze Courtage übernimmt (z. B. sechs Prozent der Kaufpreissumme plus Mehrwertsteuer). Zulässig ist auch eine Käuferprovision, in dem der Käufer dem Makler einen provisionspflichtigen Suchauftrag erteilt. Der Makler muss das Kaufobjekt erst akquirieren und zum Zeitpunkt der Beauftragung nicht in seinem Objektbestand haben.

Höhe der Provision regional unterschiedlich

Der Gesetzgeber legt nicht genau fest wie hoch die Maklerprovision sein darf. Abhängig vom Bundesland und Region liegt die Provision zwischen drei und sieben Prozent zuzüglich der Mehrwertsteuer. Als Berechnungsgrundlage dient die notariell beurkundete Kaufpreissumme. In Bayern liegt die Provision üblicherweise bei insgesamt 7,14 % inkl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Sie wird hälftig zwischen dem Verkäufer und dem Käufer geteilt. Somit beträgt die Provision 3,57 % für beiden Seiten.

Kaufnebenkosten bei Immobilienkauf

Bei der Finanzierung sollten Kaufinteressenten nicht nur den Immobilienpreis im Auge haben, sondern auch die Kaufnebenkosten oder Erwerbsnebenkosten. Diese setzen sich aus der Grunderwerbsteuer, den Notargebühren und der Maklerprovision. Die Grunderwerbsteuer kann unter bestimmten Umständen gemindert werden. Hier erfahren Sie dazu mehr.

Maklerprovision bei Vermietung

Bis Juni 2015 gab es keine gesetzlichen Vorgaben bezüglich der Maklerprovision. In angespannten Wohnungsmärkten und bei gut nachgefragten Immobilienobjekten wurden die Maklerkosten von den Mietinteressenten getragen. Bei schwer vermietbaren Objekten hat der Besitzer den Maklerlohn übernommen. Seit dem 1. Juni 2015 gilt bei der Vermietung von Wohnimmobilien das Bestellerprinzip. Die Partei, die den Makler beauftragt, zahlt die Provision. In der Praxis bedeutet es, dass die Maklerprovision meistens von dem Vermieter bezahlt wird, wenn er den Makler beauftragt hat. 

Es ist nicht zulässig die Provision auf den Mieter nachträglich umzulegen. Das Wohnungsvermittlungsgesetzt (WoVermittG) schützt Mieter vor einer unangebrachten Umlegung der Provisionskosten, indem es Entgeltvereinbarungen für unwirksam erklärt, wenn sie in „auffälligem Missverhältnis zum Wert der Einrichtung“ stehen. Falls also der Mieter eine Ablöse für vorhandene Gegenstände zahlen sollte, darf die Ablöse nicht mehr als 50 Prozent über dem tatsächlichen Wert des Einrichtungsgegenstandes liegen. Wenn ein Mieter eine Maklerprovision zu Unrecht gezahlt hat, hat er insgesamt 3 Jahre Zeit, die Provision zurückzufordern.

Provisionshöhe bei Vermietung

Wenn der Mieter einen Makler mit der Suche nach einer Immobilie beauftragt, ist die maximale Höhe der Provision gesetzlich geregelt. Sie darf laut WoVermittG maximal zwei Monatskaltmieten zuzüglich der geltenden Mehrwertsteuer betragen. Mit dem Vermieter darf der Immobilienmakler die Provisionshöhe über die Vermittlung der Wohnräume frei verhandeln. Als Grundlage für die Vergütung gilt in der Regel die Monatskaltmiete. Der Mietinteressent muss nach Abschluss des Mietvertrags keine Provision, denn der Makler wird für seine Arbeit von dem Vermieter vergütet.

Gewerbeimmobilien und die Provisionshöhe

Die Höhe der Maklercourtage ist bei Gewerberäumen grundsätzlich frei verhandelbar. Gesetzliche Vorgaben in Bezug auf die Provisionshöhe sind weder bei Vermieter noch bei Verkauf vorhanden.

Vermietung von Gewerbe

Bei Gewerbeimmobilien gilt das Bestellerprinzip nicht. Wie die Maklercourtage bei Vermietung von Gewerbeimmobilien aufgeteilt wird, hängt von der Immobilie ab, von der Lage und der Nachfragen ab. Vielfach wird die Provision gänzlich vom Vermieter übernommen. Außerdem dienen die Gepflogenheiten der jeweiligen Bundesländer als Orientierung für die Gestaltung der Provision. Bei sehr hoher Nachfrage kann die Provision zwischen dem Vermieter und dem Mieter aufgeteilt werden oder gänzlich auf den Mieter umgelegt werden. Der Mieter hat die Möglichkeit die Maklerkosten für die Immobilienvermittlung steuerlich abzusetzen.

Die Höhe der Maklergebühr variiert bei Gewerbeimmobilien. Je länger die Laufzeit des Gewerbemietvertrags, desto höher die Maklervergütung. Wenn ein Mietvertrag bis zu fünft Jahren abgeschlossen wird, so beträgt die Provision drei Monatsmieten. Bei einer längeren Laufzeit vier Monatsmieten. Die für Berechnung der Courtage kann die Bruttomonatsmiete (Kaltmiete inkl. Nebenkosten) oder Nettomonatsmiete (Kaltmiete ohne Nebenkosten) zugrunde gelegt werden.

Immobilienverkauf von Gewerbe

Wer die Maklercourtage beim Verkauf einer Gewerbeimmobilie zahlt, hängt davon ab in welchem Bundesland sich die Immobilie befindet. In manchen Ländern wird die Provision hälftig zwischen Käufer und Verkäufer verteilt. Bei Gewerbeobjekten ist die Höhe des Maklerlohns frei verhandelbar. Nach Bürgerlichem Gesetzbuch dürfen keine überhöhten Kosten auf den Auftraggeber zukommen (s. Wucherverbot). Die Prüfung ob Wucher vorliegt, wird am Verhältnis von vereinbarter und üblicher Gebühren beurteilt (BGH, Az.: : IX ZR 121/99)

Kann die Maklerprovision verhandelt werden?

Grundsätzlich können Käufer und Verkäufer über die Höhe der Courtage mit dem Immobilienmakler bei Verkaufsobjekten sprechen. Dies muss aber vor dem Kaufvertragsabschluss verhandelt werden. Nach der notariellen Beurkundung ist es nicht mehr möglich.

Immobilien in Ballungsräumen sind stark nachgefragt. Kaufinteressenten, die bereit sind die volle Provision zu zahlen, werden in der Regel Vorzug erhalten. Wenn das Kaufobjekt schwer zu vermitteln ist, kann ein Preisnachlass eher erzielt werden. Bei der Vermietung ist die Maklerprovision so gut wie nie verhandelbar, denn meistens werden gerade die Kosten des Maklers gedeckt.

Wie wird ein Maklervertrag abgeschlossen?

Für alle Beteiligten ist es wichtig zu wissen, wie ein Maklervertrag abgeschlossen werden sollte. Bei Mietobjekten muss der Vertrag inklusive einer klaren Provisionsvereinbarung grundsätzlich in Textform abgeschlossen werden (s. 2 WoVermittG). Dies kann per Brief, E-Mail, SMS oder Fax erfolgen. Aufgrund einer mündlichen oder telefonischen Vereinbarung zwischen dem Eigentümer und dem Makler entsteht kein Anspruch auf einen Maklerlohn.

Bei Verkaufsobjekten war es vor dem 23. Dezember 2020 grundsätzlich möglich einen Maklervertrag auch stillschweigend zu vereinbaren. Dies erfolgte durch sog. konkludentes, also schlüssiges Verhalten. Obwohl dies gesetzlich möglich war, haben wir immer alle Kaufinteressenten über die Courtage sowohl mündlich als auch schriftlich informiert und eine Zustimmung gefordert. Denn es war stets wichtig die Interessenten über alle Kosten klar zu informieren, die im Zusammenhang mit dem Kauf der betreffenden Immobilie entstehen.

Ab dem 23. Dezember 2020 verlangt das Gesetz, dass der Maklervertrag in Textform formuliert werden muss, wenn eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus (inkl. Doppelhaushälften und Reihenhäuser) an einen Verbraucher vermittelt wird. In dem Vertrag muss die Höhe der Courtage angegeben werden. Der Makler muss also einen Vertrag in Textform mit dem Verkäufer und den Kaufinteressenten abschließen. Dabei sind folgende schriftliche Formen möglich: E-Mail, Fax, SMS oder WhatsApp. Mündliche Vertragsabschlüsse oder konkludentes (schlüssiges) Handeln sind nicht mehr möglich.

Im gewerblichen Rahmen sind Vertragsabschlüsse und Provisionsvereinbarung weiterhin per Handschlag oder durch sonstiges schlüssiges Verhalten grundsätzlich erlaubt. Wir verwenden aber auch bei Vermittlung von Gewerberäumen ausschließlich Maklerverträge in Textform, um für alle Klarheit zu schaffen. Somit bildet der jeweilige Maklervertrag inklusive der Provisionsvereinbarung die Basis für den Provisionsanspruch, wenn das Objekt erfolgreich vermittelt wird. Die Rechnungsstellung erfolgt, nachdem der Immobilienkaufvertrag beim Notar abgeschlossen wurde.

Somit schließt der Immobilienmakler nicht nur mit dem Verkäufer oder Vermieter bei Beauftragung einen Maklervertrag ab. Sondern es kommt auch zwischen dem Makler und Immobilieninteressenten ein Maklervertrag zustande, wenn der Interessent eine angebotene Immobilie besichtigen möchte und die Geschäftsbedingungen des Maklers akzeptiert. In der Praxis schließen wir auch mit Kaufinteressenten einen Maklervertrag in Textform ab, sobald sie näheres Interesse an einer Immobilie haben. In dem Vertrag wird der Interessent über die Provisionsregelung klar und verständlich informiert. Wenn das Maklerhonorar sowohl vom Käufer als auch vom Verkäufer gezahlt wird, handelt es sich um eine Doppeltätigkeit. Dabei sorgt der Makler dafür, dass die Interessen von beiden Parteien berücksichtigt werden.

Provisionsanspruch und die Zahlung der Maklerprovision

Der Makler kann erst dann seine Provisionsforderung stellen, wenn er seinen Auftrag erfolgreich abgeschlossen hat. Das bedeutet, dass je nach Auftrag ein Kaufvertrag, Pachtvertrag oder Mietvertrag unterzeichnet sein muss (§ 652 BGB). Außerdem muss die Maklertätigkeit ursächlich für das Zustandekommen des Vertrags sein. Praktisch bedeutet es zum Beispiel, dass der Kaufinteressent über das Objekt von dem Makler erfährt, mit ihm eine Besichtigung durchführt oder Vertragsverhandlungen über den Makler laufen.

Wenn der Eigentümer des Immobilienobjekts selbst einen Käufer gefunden hat, entsteht dadurch in der Regel kein Provisionsanspruch. Allerdings kommt es darauf an, welche Auftragsform der Immobilieneigentümer mit dem Makler abgeschlossen hat. Denn bei einem qualifizierten Alleinauftrag ist der Eigentümer verpflichtet, private Immobilieninteressenten an den Makler weiterzuleiten. 

Als seriöse Makler arbeiten wir bei unserer Vermittlungstätigkeit ausschließlich mit qualifizierten Alleinaufträgen. Dies bringt Vorteile sowohl für den Eigentümer als auch für die Immobilieninteressenten. Der Verkäufer profitiert davon, dass wir uns mit voller Kraft für die erfolgreiche Vermarktung seiner Immobilie einsetzen und die Diskretion gewahrt wird. Interessenten wissen genau, wer Ansprechpartner ist, wenn sie ein ernsthaftes Interesse an dem Immobilienobjekt haben. Sie können sicher sein, dass die Immobilie noch nicht reserviert ist und sie ihre Zeit nicht verschwenden. Außerdem sind Überschneidungen bei Besichtigungsterminen ausgeschlossen. Ernsthafte Interessenten achten generell darauf, dass der Immobilienmakler einen Alleinauftrag hat.

Wenn der Immobilienmakler seine Pflichten und alle Vorschriften erfüllt hat, darf er den vereinbarten Honorar in Rechnung stellen.

Kann die Vermittlungsgebühr steuerlich abgesetzt werden?

Unter bestimmten Umständen darf der Auftraggeber die bezahlte Maklerleistung von der Steuer absetzen. Vermieter können die Kosten für den Immobilienmakler genauso wie viele weitere Ausgaben rund um die Mietwohnung als Einkommens-mindernd bei dem Finanzamt geltend machen. Auch Mieter können den Vermittlungshonorar als Werbungskosten steuerlich absetzen, wenn der Umzug beruflich erforderlich war oder wenn sie eine Zweitwohnung aus beruflichen Gründen benötigen.

Immobilienbesitzer können die Maklerkosten steuerlich geltend machen, wenn aus dem Hausverkauf oder Wohnungsverkauf ein steuerpflichtiger Veräußerungsgewinn resultiert. Dies ist zum Beispiel bei vermieteten Immobilien der Fall, wenn sie vor dem Ablauf der zehnjährigen Spekulationsfrist verkauft werden. Die Maklergebühr zählt zu den Anschaffungsnebenkosten, die mit dem Hauskauf oder Wohnungskauf verbunden sind. Wenn der Käufer die Immobilie selbst bewohnt, kann er die Maklercourtage nicht absetzen. Wenn er die Immobilie jedoch vermietet, kann die Käufercourtage steuerlich abgeschrieben werden.

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Elektromobilität und die Reform des Wohneigentums­gesetzes

Die Elektromobilität gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Anzahl an neu zugelassenen Elektrofahrzeugen nimmt zu. Leider ist die Ladeinfrastruktur mangelhaft. Bei der Herstellung von Neubauimmobilien sind in der Regel Ladevorrichtungen eine Selbstverständlichkeit, um einen zeitgemäßen Wohnstandard und Wertsteigerungen zu gewährleisten.

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Maklerprovision

Das neue Gesetz zur Maklerprovision: Immobilienverkauf und Immobilienvermietung

Wer zahlt die Maklerprovision laut dem neuen Gesetz? In diesem Artikel erhalten Sie umfassende Informationen rund um die Maklerprovision. Seit dem 23. Dezember 2020 ist eine gesetzliche Neuregelung bezüglich der Maklerprovision beim Immobilienverkauf in Kraft. Bei Vermietung von Immobilien wird die Zahlung der Maklerprovision bereits seit Mitte 2015 im Rahmen des Bestellerprinzips gesetzlich umgesetzt.

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Immobilienmakler München Rogers

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  • Seit 2004 vermitteln wir erfolgreich Wohnungen, Häuser und Grundstücke in München.
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Erneut als Bellevue Best Property Agent 2021 ausgezeichnet

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Als Münchner Immobilienmakler haben wir bereits zum 8. Mal in Folge vom Magazin Bellevue die Auszeichnung BEST PROPERTY AGENTS erhalten. Seit 2006 zeichnet BELLEVUE – Europas größtes Immobilien-Magazin – empfehlenswerte Immobilienunternehmen aus aller Welt als BELLEVUE BEST PROPERTY AGENTS aus. Bei der Vergabe der Auszeichnungen legt BELLEVUE hohen Wert auf Kriterien wie Seriosität, Erfahrung, objektive Beratung, Marktkenntnis, Angebotsvielfalt, Angebotsqualität und After-Sales-Service.

Auszeichnung mit beachtlichem Renommee

Als einziges unabhängiges Qualitätssiegel in der Branche der Immobiliendienstleister genießt die Auszeichnung BELLEVUE BEST PROPERTY AGENTS ein beachtliches Renommee – national und international. Dazu trägt auch die jährlich wiederkehrende Überprüfung durch die BELLEVUE Jury bei. Bellevue nimmt diese Auszeichnung sehr ernst, weil sie mit ihrem guten Namen als Europas größtes Immobilien-Magazin dahinterstehen.

Die Auszeichnung Best Property Agent von Bellevue garantiert ein hohes Leistungsniveu

Nur Unternehmen, die ein kontinuierlich hohes Leistungsniveau beibehalten, dürfen sich Jahr für Jahr erneut auf die begehrte Auszeichnung freuen und das Signet in der Kundenkommunikation verwenden.

Hervorragende Vermittlung Ihrer Immobilie

Es freut uns außerordentlich, dass unsere Arbeit so prominent gewürdigt wird und wir diese namhafte Auszeichnung erhalten haben. Es ist eine ehrenvolle Anerkennung für unsere langjährige, erfolgreiche Arbeit, unsere breite Kompetenz und unseren besonderen Kundenservice. Überlegen Sie sich Ihre Immobilie zu verkaufen und zu vermieten? Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren und wir stellen Ihnen unsere Arbeit sehr gerne vor. Durch die Auszeichnung Bellevue Best Property Agents können unsere Kunden darauf vertrauen, dass eine professionelle Vermittlung ihrer Immobilie bei uns gewährleistet ist und zum bestmöglichen Ergebnis führt. Bei uns ist Ihre Immobilien in guten und zuverlässigen Händen.

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"Zufriedenheit ist ein stiller Garten, in dem man sich ausruhen kann."Ernst Ferstl Frohe Weihnachten und für das Neue Jahr wünschen wir Ihnen und Ihrer Familie: So viel Glück, wie Wassertropfen im Meer,so viel Liebe, wie Sterne am Himmel undGesundheit an jedem...

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Das neue Gesetz zur Maklerprovision: Immobilienverkauf und Immobilienvermietung

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Wir haben das ereignisreiche Jahr 2020 hinter uns und sind bereit 2021 mit offenen Armen zu begrüßen.

Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten, ganz viel Liebe, Freude und Glück sowie ein gutes neues Jahr mit bester Gesundheit.

Herzliche Grüße
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Der Energie­ausweis ist Pflicht für Verkauf und Vermietung

Energieausweis Verkauf Vermietung

Der Energie­ausweis ist Pflicht für Verkauf und Vermietung

Der Energieausweis ist ein Dokument, welches unter standardisierten Normungsrandbedingungen ausgestellt wird. Er gibt Auskunft über die energetische Qualität von Bestandsgebäuden oder über energetische Anforderungen bei Neu- und Ausbauten sowie Sanierungsmaßnahmen. Damit ermöglicht der Energieausweis den Vergleich der Energiekosten einzelner Gebäude.

Mieter oder Kaufinteressenten können den Energiekosten- und Heizungskostenbedarf für die Zukunft besser einschätzen. Für den Hauseigentümer ergibt sich bei energieeffizienten Gebäuden ein höherer Marktwert. Bei Gebäude mit schlechteren Werten bietet der Energieausweis die Möglichkeit, sich eine Schwachstellenanalyse oder eine Energieberatung einzuholen. Der Energieausweis besitzt eine Gültigkeit von zehn Jahren.
Mieter oder Kaufinteressenten können den Energiekosten- und Heizungskostenbedarf für die Zukunft besser einschätzen. Für den Hauseigentümer ergibt sich bei energieeffizienten Gebäuden ein höherer Marktwert. Bei Gebäude mit schlechteren Werten bietet der Energieausweis die Möglichkeit, sich eine Schwachstellenanalyse oder eine Energieberatung einzuholen. Der Energieausweis besitzt eine Gültigkeit von zehn Jahren.

Für alle Vermieter und Verkäufer wird der Energieausweis ab 2013 zur Pflicht. Der Ausweis sollte nicht erst bei Nachfrage vorgelegt werden. Die EU-Richtlinien schreiben vor, dass der Energiekennwert bei kommerziellen Anzeigen genannt werden muss. Die Richtigkeit der Angaben im Energieausweis wird künftig stichprobenartig von Experten geprüft. Bei Nichteinhaltung der Vorgaben droht den Vermietern oder den Verkäufern ein Bußgeld bis zu 15.000 Euro.

Der Energieausweis kann verbrauchsorientiert oder bedarfsorientiert ausgestellt werden. Beim verbrauchsorientierten Energieausweis werden die ausgewerteten Daten über die sogenannte Energieverbrauchskennzahl ermittelt. Dieses erfolgt in der Regel über die Heizkosten- und Energieabrechnungen oder durch Verbrauchsmessungen. Da der Verbrauch von Nutzer zu Nutzer unterschiedlich ist und vielen Einflüssen, wie Klima und Lage des Gebäudes unterliegen, kann die Energieverbrauchskennzahl erheblich vom realen Verbrauch der zukünftigen Bewohner abweichen. Der Energieverbrauch muss mindestens 36 Monate erfasst und witterungsbereinigt werden, und wird dann zu einem Durchschnittswert erfasst.

Der bedarfsorientierte Energieausweis erfasst die energetisch bewerteten Daten des Gebäudes, wie Außenwände, Fenster, Dachflächen, Bodenplatte, alle Außenbauteile und die Anlagentechnik. Mithilfe von Software und Simulation werden diese Daten unter einheitlichen Randbedingungen ausgewertet und die Energiebedarfskennzahl errechnet. Mit diesem Energieausweis lassen sich Gebäude und Wohnungen besser vergleichen. Er ist nicht abhängig vom individuellen Verbrauch der Bewohner.

Viele energiebewusste Hauseigentümer haben schon in Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energie investiert. Der Strom, der damit erzeugt wird, muss im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang zum Gebäude stehen und vorrangig im Gebäude selbst genutzt werden. Nur dann kann er in die Berechnungen aufgenommen und vom Energiebedarf abgezogen werden. Grundsätzlich gilt, je geringer die Energiekennzahl ist, desto energieeffizienter ist das Gebäude und umso geringer sind die zu erwartenden Energie- und vor allem Heizungskosten.

Momentan existieren noch enorme Qualitätsunterschiede beim Ausstellen des Energieausweises. Die Ausstellungsberechtigung für Baumaßnahmen ist zwar klar im Baurecht der Bundesländer und für Bestandsgebäude bundeseinheitlich geregelt, wird aber in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich behandelt. Je nach Bundesland erbringen die Voraussetzungen zu Ausstellung des Energieausweises Sachverständiger, Architekten oder der Handwerker. Einige Ausweise sind sogar online zu erhalten. Dabei wird die Ausstellung des Energieausweises von der Selbstauskunft des Hauseigentümers abhängig gemacht. Ob der Energiekennwert den Tatsachen entspricht, lässt sich dann nur noch durch Kontrolle eines Experten nachvollziehen.

Immobilienbewertung München

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Für die Vermietung und den Verkauf ist die Berechtigung zur Ausstellung von Energieausweisen in der Energieeinsparverordnung geregelt. Für die Ausstellung eines Energieausweises existieren keine einheitlichen Vergütungssätze. Je nach Aufwand bei der Datenerfassung muss der Preis vereinbart werden. Für die Zusammenstellung verwertbarer Verbrauchsmessungen liegt der Hauptaufwand beim Energieverbrauchsausweis beim Hauseigentümer.

Beim bedarfsorientierten Energieausweis ist der Aufwand zur Erfassung und Verarbeitung wesentlich größer. Wer aber ein zuverlässiges und genaues Ergebnis bei den Bemessungen haben möchte, sollte darauf achten, dass die Daten so genau wie möglich sind und qualifizierte Ausweisaussteller bevorzugen. Diese findet man zum Beispiel über Energieagenturen, Verbraucherzentralen, Verbänden und Ausstellerlisten bei den Kammern. Letztendlich haben wir alle etwas von den Energieeinsparungen. Ob Mieter oder Vermieter, Käufer oder Verkäufer, Kommunen oder Staat und nicht zu vergessen, unsere schöne zu erhaltende Umwelt.

Hausverkauf an Nachbarn

Wenn Sie Ihr Haus an Nachbarn oder Bekannten verkaufen möchten

Beabsichtigen Sie einen Hausverkauf, kann es schnell passieren, dass Nachbarn, Freunde oder Verwandte auf Ihre Immobilie aufmerksam werden. Was auf den ersten Blick als eine gute Gelegenheit erscheint, das Haus schnell und ohne großen Aufwand zu verkaufen, kann sich jedoch schnell als kostspielige und nervenaufreibende Angelegenheit entpuppen. Im Folgenden erfahren Sie, welche Risiken Immobiliengeschäfte unter Nachbarn und Bekannten bergen und weshalb Sie nicht sofort auf das erstbeste Angebot eingehen sollten.

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Neujahrwünsche 2020

Ein wundervolles Jahr 2020

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein wundervolles neues Jahr, mit viel Freude, großartiger Zeit, guter Gesundheit, leuchtenden Momenten, schönen Gedanken, neuen Ideen und vielen spannenden Projekten.

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Bavaria Towers Bogenhausen

Bavaria Towers: Wichtige Impulse für Münchens Osten

Als „eines der größten Bauprojekte der vergangenen Jahre“ bezeichnete die Süddeutsche Zeitung die Bavaria Towers in Bogenhausen bereits im Jahr 2017. Auf einer Gesamtfläche von 23.000 m² entstehen drei Office-Tower sowie ein Hotelturm. Das Areal gehört der Von der Heyden Group und einem institutionellen Investor. Entwickler des Projekts ist das Unternehmen Bayern-Projekt GmbH. Für Sven Renz, den geschäftsführenden Alleingesellschafter von Bayern Projekt, sind die Bavaria Towers nicht zuletzt ein Beitrag, um den Osten von München weiter aufzuwerten.

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Wenn Sie Ihr Haus an Nachbarn oder Bekannten verkaufen möchten

Hausverkauf an Nachbarn

Wenn Sie Ihr Haus an Nachbarn oder Bekannten verkaufen möchten

Beabsichtigen Sie einen Hausverkauf, kann es schnell passieren, dass Nachbarn, Freunde oder Verwandte auf Ihre Immobilie aufmerksam werden. Was auf den ersten Blick als eine gute Gelegenheit erscheint, das Haus schnell und ohne großen Aufwand zu verkaufen, kann sich jedoch schnell als kostspielige und nervenaufreibende Angelegenheit entpuppen. Im Folgenden erfahren Sie, welche Risiken Immobiliengeschäfte unter Nachbarn und Bekannten bergen und weshalb Sie nicht sofort auf das erstbeste Angebot eingehen sollten.

Verwandte und bekannte als Interessenten

Ein Immobilienverkauf wird von vielen als stressige und zeitintensive Angelegenheit betrachtet. Endlose Telefonate von vermeintlichen Interessenten, ständig Zeit für Besichtigungstermine finden und komplexe Verhandlungen um den Preis und die Vertragsdetails. Wenn in solch einer Situation plötzlich ein langjähriger Nachbar, Bekannter oder gar ein Verwandter auf den Plan tritt, der Interesse an Ihrer Immobilie äußert, ist die Freude bei vielen schnell groß.

Der Hausverkauf an bekannte Personen bietet auf den ersten Blick eine Reihe von Vorteilen. Man kennt sich bereits seit Jahren und weiß, wie zuverlässig das Gegenüber ist. Besichtigungen fallen vielleicht ebenfalls weg, weil man sich ja schon öfters gegenseitig besucht hat und daher weiß, wie das Haus des anderen von innen aussieht. Auch die Verhandlungen über den Preis gehen in freundschaftlicher Atmosphäre sicherlich schneller über die Bühne als mit Wildfremden. Doch diese vermeintlichen Vorteile können sich schnell in ihr Gegenteil verkehren.

Eine Frage des Preises

Eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen für den Haus- oder Wohnungsverkauf ist es, den Wert der eigenen Immobilie zu kennen. Immobilienpreise richten sich nicht nur nach der Größe und Ausstattung des Hauses sowie der Fläche des Grundstückes. Auch die Lage und Eigenheiten der Umgebung können einen großen Einfluss auf den Preis haben.

Unter Umständen hat der Nachbar oder der Verwandte bereits vor einigen Jahren ein anderes Haus in der Nähe gekauft. Falls die beiden Immobilien ähnlich beschaffen sind, könnte er Ihnen nun einen Preis vorschlagen, welcher sich an dem vorherigen Kaufpreis orientiert. Wenn Sie diesen Preis annehmen, besteht jedoch die Gefahr, dass Sie sich eine Menge Geld entgehen lassen.

Falls Ihr Nachbar an einer viel befahrenen Hauptstraße wohnt, Ihr Haus jedoch an einer ruhigeren Seitenstraße liegt, können sich hieraus bereits erhebliche Preisunterschiede ergeben. Auch Immobilien, welche relativ nah beieinander liegen, können gleichfalls aufgrund der jeweiligen Lagen deutliche Unterschiede beim Verkehrswert aufweisen. Diese Feinheiten sind einer der Gründe, weshalb ein Hausverkauf eine komplexe Angelegenheit sein kann.

Verhandeln unter Freunden

Bei Geschäften verfolgen alle involviertenParteien stets ihre eigenen Interessen. Das ist auch beim Hausverkauf unter Freunden oder Nachbarn nicht anders. Unter Umständen haben Sie jedoch Hemmungen, mit einem Bekannten oder Verwandten um den Verkaufspreis Ihrer Immobilie zu verhandeln. Dies fällt umso schwieriger, wenn Sie aufgrund mangelnder Marktkenntnisse das erste Angebot bereits als gut erachtet haben.

Spätestens wenn nun andere Interessenten bei Ihnen vorstellig werden und evtl. bessere Angebote unterbreiten, kann es schnell unangenehm werden. Es ist durchaus verständlich, wenn es Ihnen schwer fällt, Ihrem Bekannten in einer solchen Situation mitzuteilen, dass sein Angebot nun doch nicht gut genug ist. Vielleicht haben Sie Angst, ihn vor den Kopf zu stoßen. Beim Hausverkauf sollten derartige Überlegungen jedoch hinten anstehen, weil ansonsten die Gefahr besteht, ein erhebliches Verlustgeschäft zu machen.

In solchen Situationen ist es daher besser, sich gleich an einen professionellen Partner zu wenden. Ein Immobilienmakler schaltet sich zwischen Sie und die möglichen Interessenten. Zum einen verschafft er Ihrer Immobilie eine deutlich höhere Sichtbarkeit und Reichweite. Dadurch erhöhen sich die Zahl der Interessenten und somit die Wahrscheinlichkeit ein besseres Angebot zu erhalten. Zum anderen unterstützt ein Makler Sie beim Immobilienverkauf auch bei den Verhandlungen. Als neutrale Partei kann er dabei falls notwendig zwischen Ihnen und Ihrem Bekannten vermitteln und einen fairen Kompromiss aushandeln, welcher beide Seiten zufriedenstellt.

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Die Risiken von Handschlaggeschäften beim Hausverkauf

Ein Hausverkauf ist eine komplexeAngelegenheit. Auch wenn Ihnen ein Handschlaggeschäft unter Bekannten auf den ersten Blick als attraktive Möglichkeit erscheint, den Prozess zu beschleunigen, ist hierbei höchste Vorsicht geboten. Vielleicht kennt Ihr Nachbar Ihre Immobilie doch nicht so gut wie gedacht. Sollten sich in einer solchen Situation im Nachhinein Mängel am Haus offenbaren, von welchen Sie Ihrem Nachbarn nichts erzählt haben, kann es schnell Ärger geben.

Auch zwischen Verwandten besteht hier ein erhebliches Potenzial für erbitterte Streitigkeiten. Bei einem Immobilienverkauf geht es womöglich um mehrere Hunderttausend Euro. Bei solchen Summen können auch Freundschaften und Familienbande auf die Probe gestellt werden. Im ungünstigsten Fall kann hieraus sogar ein Streit vor Gericht erwachsen.

Um sicherzustellen, dass Ihr Hausverkauf ohne Probleme abläuft, sollten Sie daher dringend von solchen Handschlaggeschäften absehen. Weiterhin sollten Sie darauf achten, dass vor dem Geschäft alle erforderlichen Unterlagen beisammen sind. Ihren Bekannten mag das Fehlen eines Energieausweises vielleicht nicht sonderlich stören. Der Staat sieht dies jedoch meist anders, weshalb Sie unter Umständen hohe Bußgelder riskieren könnten.

All dies bedeutet jedoch nicht, dass Sie Ihr Haus am Ende nicht trotzdem an Ihren Nachbarn oder einen Verwandten verkaufen können. Allerdings sollten Sie dies nicht als Möglichkeit betrachten, den Hausverkauf schnell und inoffiziell über die Bühne zu bringen. Eine professionelle Herangehensweise und die Zuhilfenahme eines Fachmannes garantiert, dass am Ende alle Beteiligten mit dem Geschäft zufrieden sind.

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Mit diesen Tipps gelingt die perfekte Immobilien­beschreibung

Immobilienbeschreibung

Mit diesen Tipps gelingt die perfekte Immobilien­beschreibung

Immobilien-Portale sind eine beliebte Möglichkeit, die eigene Immobilie einem möglichst breiten Interessentenkreis zugänglich zu machen. Damit der geplante Hausverkauf auch wirklich zum Erfolg wird, sollten bei der Immobilienbeschreibung einige grundlegende Dinge beachtet werden. Das perfekte Immobilien-Inserat ist der erste Schritt hin zu einem schnellen Verkauf.

Warum die richtige Überschrift so wichtig ist

Der erste Eindruck ist meist der wichtigste. Das gilt auch beim Immobilienverkauf. Auf den gängigen Online-Portalen tummeln sich jederzeit zahlreiche Immobilienangebote. Um aus der breiten Masse herauszuragen, ist es daher wichtig, mit einer aussagekräftigen Überschrift das Interesse potenzieller Käufer zu wecken.

Hierbei gilt es, die richtige Balance zu finden. Zum einen sollte die Überschrift die wichtigsten Verkaufsargumente hervorheben. Hierfür sollten Sie sich überlegen, wodurch sich die Immobilie besonders auszeichnet. Sind Wohnzimmer oder Küche auffallend geräumig? Gibt es eine exklusive Ausstattung, welche man so nicht überall antrifft? Eventuell ist die Lage auch besonders attraktiv.

Zum anderen sollten Sie aber auch nicht nur die reinen Fakten aufzählen. Der Platz für die Überschrift ist begrenzt und die Aufzählung bloßer Daten kann schnell als sehr trocken rüberkommen. Beim Hausverkauf spielen durchaus auch Emotionen eine Rolle. Eine lebendige Umschreibung spricht viele Interessenten daher unter Umständen besser an als bloße Fakten. Gleichzeitig sollten Sie hierbei aber nicht übertreiben. Wer zu reißerisch schreibt, riskiert, unseriös rüberzukommen.

Wie Bilder die Immobilie ins rechte Licht rücken

Neben der Überschrift dient das Hauptbild der Immobilie als weiterer Blickfang. Wenn Sie einen Hausverkauf planen, sollten Sie sich daher ausreichend Zeit nehmen, um ansprechende Fotos vom eigenen Haus aufzunehmen. Für das erste Bildmotiv im Inserat eignet sich üblicherweise ein Bild von der Außenansicht. Das Foto sollte unter optimalen Lichtverhältnissen aufgenommen worden sein. Vegetation und parkende Autos sollten den Blick aufs Haus nicht unnötig verstellen.

Ein Problem, welches häufiger bei Privatinseraten auftritt sind sogenannte “stürzende Linien”. Hierbei scheint das Haus nach hinten wegzukippen. Dieses Phänomen rührt daher, dass viele Verkäufer ihr Handy beim Abfotografieren nicht parallel zu den vertikalen Linien des Gebäudes ausrichten. Um dies zu vermeiden, sollten Sie nicht aus der Hocke heraus fotografieren. Nehmen Sie das Bild zudem nach Möglichkeit aus einer weiteren Entfernung auf, da sich der Effekt dadurch abschwächt.

Weshalb Ehrlichkeit am längsten währt

Wird für den Haus- oder Wohnungsverkauf eine Bestandsaufnahme gemacht, fallen schnell diverse Mängel an der eigenen Immobilie auf. Manche sind offensichtlich. Andere lassen sich womöglich erst bei einer genaueren Inspektion erkennen. Hier kann die Versuchung schnell groß sein, unschöne Aspekte bei der Beschreibung auszulassen oder zu verschleiern.

Einem erfolgreichen Hausverkauf ist dies jedoch meist abträglich. Die meisten Mängel fallen den Interessenten spätestens bei der Besichtigung auf. Dann ist der Ärger meist groß, weil sich die potenziellen Käufer unter Umständen hinters Licht geführt fühlen. Im Endeffekt verschwenden Sie damit nur unnötig Zeit, weil Sie Interessenten durch Ihr Haus führen, welche erst gar nicht aufgetaucht wären, wenn sie von Anfang an über sämtliche Mängel Bescheid gewusst hätten.

Selbstverständlich bedeutet dies nicht, dass Sie jeden kleinen Mangel ins Scheinwerferlicht rücken müssen. Durch die Nennung aller relevanten Aspekte gehen Sie jedoch sicher, dass sich nur solche Interessenten bei Ihnen melden, welche die Immobilie auch mit ihren Mängeln nehmen würden. Einige Aspekte, welche Ihnen persönlich nicht gefallen, könnten sich beim Hausverkauf vielleicht sogar als Vorteile herausstellen. Ein lärmender Kinderspielplatz oder eine Bar um die Ecke sind für manche Interessenten evtl. eher Pluspunkte als Nachteile.

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Wieso es wichtig ist, die Zielgruppe zu kennen

Im Anschluss an den obigen Punkt sollten Sie sich beim Hausverkauf immer fragen, auf welche Zielgruppe Ihre Immobilie am ehesten abzielt. Junge Familien mit Kindern werden vermutlich einen großen Garten zum Spielen für die Kleinen bevorzugen. Falls der Garten dies nicht hergibt, könnte sich eine Erwähnung des nahe gelegenen Spielplatzes in der Tat lohnen.

Verfügt Ihre Immobilien hingegen über eine bodengleiche Dusche und müssen nicht viele Treppen erklommen werden? Indem Fall ist Ihre Wohnung oder Ihr Haus vielleicht eher für ein älteres Ehepaar interessant. Eine kombinierte Wohnküche eignet sich hingegen meist für Singles, welche die meiste Zeit über unterwegs sind und nicht viel kochen müssen.

Ferner spielt beim Immobilienverkauf auch die Umgebung eine wichtige Rolle. Wie ist die Anbindung an den örtlichen Nahverkehr? Befindet sich evtl. ein Supermarkt in der Nähe? Das wäre vor allem für ältere Menschen ein Vorteil. Ein Fitnessstudio um die Ecke oder eine schöne Joggingstrecke ist beim Hausverkauf ein Pluspunkt für junge und sportliche Interessenten.

Welche Informationen gehören in das Inserat?

Die wichtigsten Eckdaten sowie eine aussagekräftige Beschreibung sind unentbehrlich. Auch auf wichtige Details wie z. B. eine Badewanne im Bad, die Art der Anschlüsse sowie den energetischen Zustand der Immobilie sollten Sie entsprechend eingehen. Versetzen Sie sich in die jeweilige Zielgruppe und überlegen Sie sich, welche Details für diese Klientel besonders wichtig sein könnte.

Andererseits würde kein professioneller Immobilienmakler sämtliche relevanten Informationen in einem Inserat zur Verfügung stellen. Um zu verhindern, dass Sie beim Hausverkauf unnötig viel Zeit mit unmotivierten Scheininteressenten verschwenden, ist es ratsam, bereits vorab nach ernsthaften Interessenten zu filtern.

Zusätzliche Werkzeuge wie ein virtueller Rundgang sollten erst nach einer persönlichen Anfrage zur Verfügung gestellt werden. Auch die eigene Adresse sollten Sie erst dann mitteilen, wenn ein Exposé angefragt worden ist. Ernsthafte Interessenten sind bereit, einen Interessentenfragebogen auszufüllen und ihre eigenen Kontaktdaten mit anzugeben. Auf diese Weise wird eine erste Selektion vorgenommen. Dies kann Ihnen beim Hausverkauf hinterher eine Menge Zeit und Mühe ersparen.

Auch Informationen, welche zu sehr ins Detail gehen, sollten unter Umständen eher im Exposé zusammengetragen werden. Zu entscheiden, welche Informationen beim Hausverkauf in das Inserat gehören und welche besser im Exposé aufgehoben sind, ist manchmal ein Balanceakt. Profi-Makler kennen sich in diesen Fragen aus und können Ihnen damit weiterhelfen.

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Einer drohenden Zwangs­ver­steigerung zuvorkommen und gewinnbringend verkaufen

Mit Makler Zwangsversteigerung vermeiden

Einer drohenden Zwangs­ver­steigerung zuvorkommen und gewinnbringend verkaufen

Es gibt verschiedene Gründe, weshalb man sich als Immobilienbesitzer von seiner Immobilie trennt. Nicht alle davon sind positiver Natur. Scheidungen, plötzliche Arbeitslosigkeit oder generelle finanzielle Engpässe können zu einem Notverkauf oder gar einer Zwangsversteigerung führen. Ein professioneller Immobilienmakler kann dabei helfen, eine Zwangsversteigerung zu verhindern, und einen Verkauf aus der Not heraus in ein profitables Geschäft umwandeln.

Weshalb kommt es zu Zwangsversteigerungen?

Der häufigste Grund für eine Zwangsversteigerung sind Bankschulden, welche nicht mehr bedient werden können. Die Gründe hierfür können z. B. Arbeitslosigkeit, Krankheit oder eine Scheidung sein. Zuerst wird die Bank lediglich Mahnungen schicken. Spätestens wenn jedoch mit der Kündigung des Darlehens gedroht wird, ist Gefahr im Verzug.

Um an ihr Geld zu kommen, kann die Bank in diesem Fall ein Zwangsversteigerungsverfahren einleiten. Für einen Immobilienbesitzer ist dies gleich in zweierlei Hinsicht bitter. Nicht nur droht hierdurch der Verlust des Heims. Bei einer Zwangsversteigerung werden zudem regelmäßig deutlich geringere Summen erzielt, als beim freien Verkauf. Die 5/10 Grenze soll zwar verhindern, dass eine Immobilie für eine Summe, welche 50 % unter dem Verkehrswert liegt, veräußert wird. Falls sich jedoch beim ersten Termin kein Käufer findet, kann diese Grenze bei späteren Versteigerungsterminen gestrichen werden.

Was kann man tun, um dies zu verhindern?

Der erste Schritt sollte stets die Kontaktaufnahme mit der Bank sein. Dem Kreditgeber ist in den meisten Fällen durchaus bewusst, dass bei einer Zwangsversteigerung weniger Geld eingesammelt wird und daher evtl. nicht alle Schulden abgedeckt werden. Es besteht daher vonseiten der Bank meist Verhandlungsbereitschaft hinsichtlich einer Verringerung oder vorübergehenden Aussetzung der Tilgung.

In vielen Fällen reicht dies jedoch nicht aus, um sich dauerhaft aus der finanziellen Notlage zu befreien. In dem Fall kann ein freiwilliger Verkauf der Immobilie erforderlich werden. Ein solcher Schritt birgt den Vorteil, dass ein Immobilienmakler damit beauftragt werden kann, den höchstmöglichen Preis für die zu veräußernde Immobilie herauszuholen.

Ein häufiges Problem: Uneinigkeit bei einer Trennung

Ein häufiges Problem beim Immobilienverkauf können Scheidungen darstellen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn die beiden Partner sich uneins darüber sind, wie mit der Immobilie weiter verfahren werden soll. Es ist in einer solchen Situation nicht ungewöhnlich, dass sich die beiden Parteien nicht auf einen Verkaufspreis einigen können. Findet sich keine Lösung, droht schlimmstenfalls eine Teilungsversteigerung. Auch hierbei handelt es sich um eine Zwangsversteigerung, bei welcher letztlich beide Seiten mit erheblichen Verlusten rechnen müssen. Zudem kommen Mehrkosten für Gericht und Notar hinzu.

Ein Makler kann vermitteln

In einer solchen Situation kann es sich lohnen, einen Makler hinzuzuziehen. Falls bei einer Scheidung eine gemeinsame Immobilie involviert ist, ist es erforderlich, den genauen Wert zu ermitteln. Ein professioneller Immobilienmakler ist zu einer präzisen Wertermittlung imstande und kann daher bei finanziellen Streitigkeiten für mehr Klarheit sorgen.

Bei einem Immobilienverkauf sollten Emotionen hinten anstehen. In einer emotional aufgeladenen Scheidung kann dies jedoch unter Umständen schwerfallen. Ein Makler kann in einer solchen Situation mit kühlem Kopf agieren und den streitenden Parteien den optimalen Weg aufzeigen, um das Maximum aus der Immobilie herauszuholen. Die langjährige Verhandlungserfahrung, welche sich ein professioneller Immobilienmakler im Laufe der Zeit angeeignet hat, kann zudem dabei helfen, gewisse Streitigkeiten hinsichtlich der Immobilie zu schlichten.

Eine Frage der Zeit

Der private Immobilienverkauf kostet oftmals viel Zeit und Mühe. In einer finanziellen Notsituation oder während einer Scheidung können sich dies viele Immobiliensitzer jedoch unter Umständen nicht leisten. Falls die finanziellen Schwierigkeiten substanzieller Natur sind, kann evtl. auch eine Stundung des Darlehens seitens der Bank das Unausweichliche nur hinauszögern. Wer sich in einer solchen Situation befindet, muss schlimmstenfalls erhebliche Einbußen beim Verkaufspreis hinnehmen, um einer drohen Zwangsversteigerung zuvorzukommen.

Immobilienmakler verfügen über zahlreiche Möglichkeiten und Netzwerke, welche die Chance auf einen schnellen Verkaufserfolg signifikant erhöhen. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn dem Immobilienbesitzer eine Frist gesetzt wurde, innerhalb derer das erforderliche Geld aufgetrieben werden muss.

Ein Immobilienmakler spart Nerven

Einer der zeitraubenden und stressigsten Aspekte des Immobilienverkaufs stellt die Organisation der Besichtigungen dar. Selbst in einer normalen Situation kann das Managen unterschiedlicher Besichtigungstermine Nerven kosten. In Ausnahmesituationen, in denen im schlimmsten Fall die Zwangsversteigerung droht, gestaltet sich dies erfahrungsgemäß meist besonders schwierig. Sollten zudem Scheidungsstreitigkeiten ausgefochten werden, fehlt meist die Zeit.

Erschwerend kommt hinzu, dass viele Interessenten von vornherein nicht als wirkliche Käufer infrage kommen. Manche wollen sich die Immobilie nur anschauen – entweder aus reiner Neugier oder weil sie selbst später verkaufen wollen.

Ein Immobilienmakler verhindert, dass es zu einem Besichtigungschaos kommt. Durch gezielte Fragestellungen verknüpft mit den eigenen Erfahrungswerten, kann ein Makler bereits im Voraus zwischen ernsthaften Interessenten und Besichtigungstouristen unterscheiden. Anschließend kann er die Besichtigungen eigenständig organisieren und durchführen, ohne dass die Immobilienbesitzer hierfür zusätzlich Zeit aufwenden müssen.

Expertise zahlt sich aus

Der entscheidende Vorteil, welchen ein Makler im Falle eines drohenden Notverkaufs bietet, ist seine Expertise. Um einen ansprechenden Verkaufserlös zu erzielen, müssen verschiedene Faktoren beachtet werden. Ein Profi-Immobilienmakler kann genau beurteilen, für welche Zielgruppe ein Verkaufsobjekt besonders geeignet ist. Dementsprechend kann er die Immobilie zielgerichtet vermarkten.

Zudem nutzen viele Makler neben den herkömmlichen Immobilienplattformen auch ihre eigenen, umfassenden Netzwerke. Auf diese Weise können sie die betreffende Immobilie an einen breiteren Interessentenkreis herantragen. Viele Menschen, welche umziehen möchten aber aus geschäftlichen Gründen keine Zeit haben, um sich selbst um die Suche nach einer geeigneten Immobilie zu kümmern, beauftragen Makler, um dies für sie zu erledigen. Durch einen Immobilienmakler können Verkäufer schneller mit einem solch zahlungskräftigen Käufer zusammenkommen.

Zudem verfügen Makler über das Fachwissen und Verhandlungsgeschick, welches notwendig ist, um einen höheren Verkaufspreis für ein Objekt zu erzielen. Besonders in Situationen, in denen schnell eine größere Menge an Geld aufgetrieben werden muss, um einer Zwangsversteigerung zuvorzukommen, kann dies Gold wert sein.

Immobilienbewertung München

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Was tun, wenn die Gläubiger bereits über einen Vollstreckungsbescheid verfügen?

In dem Fall können Immobilienbesitzer ihre Immobilie nicht mehr einfach verkaufen. Hierfür müssen sie sich zuerst die Zustimmung der Bank einholen. In einer solchen Verhandlung ist es vorteilhaft, wenn man einen professionellen Immobilienmakler zurate zieht. Im Zweifelsfall ist dieser in der Lage, die Bank selbst davon zu überzeugen, dass ein freihändiger Verkauf in ihrem eigenen Interesse ist.

Wenn Sie Interesse an einem zügigen und guten Verkauf Ihrer Immobilie haben, dann wenden Sie sich an uns. Wir helfen Ihnen gerne mit unserem Fachwissen und sorgen dafür, dass Sie den best möglichen Kaufpreis erreichen.

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Immobilienmakler München Rogers

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Erfahrungen & Bewertungen zu Katerina Rogers Immobilienvermittlung

Für viele Eigentümer ist ein Haus­verkauf eine emotionale An­ge­legenheit

Hausverkauf

Für viele Eigentümer ist ein Haus­verkauf eine emotionale An­ge­legenheit

Ein Hausverkauf ist für die Eigentümer nicht selten eine hohe emotionale Angelegenheit. Oftmals stellt sich jedoch genau dies als entscheidender Nachteil heraus. Beim Verkauf von Immobilien führt eine nüchterne Herangehensweise meist eher zum Erfolg. Hierdurch sparen Verkäufer nicht nur Zeit, sondern erzielen womöglich auch einen höheren Verkaufspreis und verunsichern nicht die Käuferseite.

Warum ein Immobilienverkauf häufig emotional aufgeladen ist

Die eigene Immobilie wächst den Menschen im Laufe der Jahre meist sehr ans Herz. Wer sein ganzes Herzblut in das eigene Haus gesteckt und jedes Zimmer mühsam renoviert und dekoriert hat, die Kinder darin groß geworden sind, spürt für gewöhnlich selbst dann noch eine Verbindung zu den eigenen vier Wänden, wenn man sich für den Hausverkauf entschieden hat. Wer wichtige Abschnitte seines Lebens in der eigenen Immobilie verbracht hat, hat womöglich Schwierigkeiten damit, loszulassen. Genau dies kann sich beim Haus- oder Wohnungsverkauf jedoch in entscheidendem Maße nachteilig auswirken.

Welche Nachteile eine zu hohe Emotionalität mit sich bringen

Die Probleme beginnen häufig bereits bei der korrekten Bewertung der eigenen Immobilie und der Festlegung eines Verkaufspreises. Verkäufer lassen sich hierbei häufig von ihrem eigenen Empfinden leiten, anstatt eine nüchterne Bewertung der eigenen Immobilie unter Berücksichtigung aller positiven und negativen Aspekte vorzunehmen. Dies führt dazu, dass viele private Verkäufer mit überzogenen Erwartungen an die Sache herangehen und einen zu hohen Preis für ihre Immobilie festsetzen. Es ist normal, mit etwas Verhandlungsspielraum in den Hausverkauf zu gehen. Sind die Forderungen allerdings zu hoch angesetzt, bleiben die Anfragen meist aus.

Eine besonders kritische Situation kann sich jedoch bei späteren Besichtigungsterminen ergeben. Jeder Käufer hat seine eigenen Vorstellungen davon, wie das persönliche Traumhaus aussehen soll. Erfahrungen zeigen, dass Interessenten während der Besichtigung gerne bestimmte Dinge wie Einrichtung, Tapeten, Bodenbeläge, usw. kritisieren. Teils ist dies auf unterschiedliche Geschmäcker zurückzuführen. Bei manchen Interessenten handelt es sich jedoch bloß um eine Taktik, um den Verkaufspreis aufgrund angeblicher Mängel zu senken.

Verkäufer, die viel Arbeit in die Renovierung und Herrichtung ihrer Immobilie gesteckt haben, könnten sich hierdurch jedoch leicht persönlich angegriffen fühlen. Der Reflex, die eigenen Entscheidungen und den persönlichen Geschmack zu verteidigen, ist besonders bei unerfahrenen Verkäufern recht ausgeprägt. Kritik am eigenen Haus wird dadurch schnell als Kritik an der eigenen Person wahrgenommen. Die daraus resultierenden Rechtfertigungsversuche können jedoch recht schnell in eine hitzige Diskussion ausarten. Derartige Streitereien helfen beim Hausverkauf jedoch in keiner Weise weiter. Am Ende reisen die Interessenten ohne Zusage wieder ab und zurückbleiben frustrierte Verkäufer, die letztlich kein Stück weitergekommen sind.

Profi-Makler wissen: Emotionen haben beim Hausverkauf nichts verloren

Professionelle Immobilienmakler wissen aus ihrer langjährigen Erfahrung, dass Emotionen beim Verkauf von Immobilien nur Nachteile mit sich bringen. Steht z. B. ein Wohnungsverkauf an, nehmen sie daher zuerst eine nüchterne und professionelle Bewertung der zu veräußernden Immobilie vor.

Die genaue Kenntnis der jeweiligen Marktsituation sowie die faktenbasierte Beurteilung des Zustandes, der Ausstattung sowie der Umgebung der Immobilie erlaubt es ihnen, eine präzise Markteinschätzung zu erstellen. Dies führt dazu, dass die Verkäufer von Anfang an Gewissheit darüber haben, welcher Preis realistischerweise erzielt werden kann. Das beugt überzogenen Erwartungen vor und beschleunigt zudem den Immobilienverkauf ganz erheblich, da potenzielle Käufer nicht sofort durch überzogene Forderungen abgeschreckt werden.

Erfahrung bei der Gesprächsführung zahlt sich aus

Vor allem während einer Besichtigung und dem daraus resultierendem Gespräch gilt es, Ruhe zu bewahren. Wer wie ein Makler jahrelange Erfahrung mit derartigen Verkaufsgesprächen hat, weiß, dass der Hinweis auf angebliche Mängel sowie Kritik an der Einrichtung und Ausgestaltung der Immobilie oftmals lediglich Verhandlungstaktiken sind. So wie die Immobilienbesitzer beim Hausverkauf bestrebt sind, einen möglichst hohen Verkaufspreis zu erzielen, versuchen die Interessenten im Gegenzug Gründe zu finden, um den Preis zu drücken.

Profi-Makler wissen, wie man solchen Argumenten am besten begegnet. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung und ihrer genauen Kenntnis des Marktes, können sie genau einschätzen, welche Mängel vorliegen und inwiefern sich diese auf den Preis auswirken. Auch das häufig vorgebrachte Argument, woanders in der Nähe gäbe es billigere Angebote in besserem Zustand, kann ein Makler durch seine umfassende Marktkenntnis leicht entkräften.

Erfahrung in der Verhandlungsführung ermöglicht es dabei, Kritik zu entkräften, ohne den potenziellen Käufer gleichzeitig vor den Kopf zu stoßen. Durch die Ausschöpfung verschiedener Möglichkeiten wie z. B. Flexibilität beim Zahlungstermin oder dem Übergabezeitpunkt können auch zwei Parteien, welche sich anfangs uneinig waren, zusammengebracht werden. Das Ergebnis sind ein Hausverkauf und zufriedene Verkäufer.

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Wie man seine Emotionen beim Hausverkauf in den Griff bekommt

Profi-Makler empfehlen, dass man beim Immobilienverkauf seine Emotionen während des gesamten Prozesses außen vor Lassen sollte. Hierfür gibt es eine Reihe von Tipps und Tricks.

Verkäufer sollten sich klarmachen, weshalb sie sich für den Haus- oder Wohnungsverkauf entschlossen haben. Indem man sich in Erinnerung ruft, warum man sich von der eigenen Immobilien trennen möchte und welche Vorteile man sich daraus erhofft, fällt es anschließend leichter, den Verkauf nüchtern zu betrachten und rein logisch an die Sache heranzugehen. Die eigene Immobilie sollte letztlich, so hart es auch klingt, als Produkt betrachtet werden, welches es zu verkaufen gilt.

Der Verkaufspreis sollte indessen immer durch eine professionelle Immobilienbewertung zustande kommen. Eine solche faktenbasierte Markteinschätzung verschafft Verkäufern von Anfang an Klarheit und kann den Hausverkauf erheblich beschleunigen. Zudem ist eine professionelle Markteinschätzung durchaus auch kostenlos erhältlich.

Während einer Besichtigung und beim Verkaufsgespräch sind sowohl eine gute Vorbereitung wie auch eine offene und freundliche Gesprächsführung von entscheidender Bedeutung. Es lohnt sich, sämtliche relevanten Unterlagen griffbereit zu haben und digital aufzubereiten. Verkäufer sollten Kritik an der eigenen Immobilie seitens der Interessenten niemals persönlich nehmen und stets gelassen auf Hinweise auf angebliche Mängel reagieren. Wer mit genügend Ruhe und Flexibilität an das Gespräch herangeht, kann dafür sorgen, dass beide Parteien, trotz anfänglicher Meinungsverschiedenheiten, zueinanderfinden. Ein erfahrener Makler kann hierbei helfen. Auf diese Weise wird der Hausverkauf für alle Beteiligten zum Erfolg.

Wünschen Sie sich Unterstützung für Ihren Hausverkauf, dann stehen wir Ihnen gerne zu Seite. Rogers Immobilien ist langjährig auf dem Immobilienmarkt tätig und Sie profitieren auch von unseren umfangreichen Verkaufsservice und Verhandlungssicherheit.

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