Im Münchner Stadtteil Pasing-Obermenzing soll längs der Lipperheidestraße neuer Wohnraum für 800 Menschen entstehen: ein Projekt, bei dem vor allem Nachhaltigkeit, hoher Wohnkomfort und modernes Wohnen in allen Lebensphasen im Vordergrund stehen.

Gebaut werden die insgesamt 370 Wohnungen von der WAF Immobilien GmbH, die bei diesem Projekt mit dem Referat für Bildung und Sport der Landeshauptstadt, der StadiBau GmbH und der Grandl GbR zusammenarbeitet. Der Wittelsbacher Ausgleichsfonds (WAF), der hinter der WAF Immobilien steht, ist eine Stiftung, die das Vermögen der letzten bayerischen Monarchen, der Wittelsbacher, seit 1923 verwaltet.

Die Wohneinheiten, die errichtet werden, sind zu einem sehr großen Anteil ausdrücklich als Mietwohnungen für Familien gedacht und sollen danach auch langfristig im Bestand der WAF Immobilien GmbH verbleiben. Das Grundstück, auf dem gebaut wird, gehörte auch schon zuvor dem WAF, wurde allerdings nur landwirtschaftlich genutzt.

Wohnkomfort und Umfeld sind besonders hochwertig

Schon die Lage des neuen Wohnquartiers an einem Grünzug entlang der Lipperheidestraße, auf einem ehemaligen rein landwirtschaftlich genutzten Acker in der respektablen Größe von rund acht Hektar, ist durchaus recht angenehm zum Wohnen. Der direkte Blick auf das Jagdschloss Blutenburg, dessen Name wohl daher rührt, dass die Bauherren der damaligen Zeit wegen der architektonischen Schönheit des Schlosses finanziell ganz schön „bluten“ mussten, tut neben den nahegelegenen Würmauen sein Übriges, um ein optisch attraktives Ambiente in der Umgebung zu schaffen.

Einladend ist aber auch die Anlage selbst: die typischen Riegelbauten der WAF Immobilien werden bei diesem Projekt mit einem für München sehr typischen und dennoch sehr unüblichen Baustoff verkleidet: mit Backsteinen.

Was private Bauherren schon lange zu schätzen wissen, hat hier auch in die kommunale Baugestaltung endlich einmal Eingang gefunden: Fassaden aus Klinkersteinen sind sehr pflegeleicht und enorm haltbar – und die Backsteine geben der gesamten Wohnanlage zusätzlich ein sehr heimeliges Ambiente. Dazu sind sie ein sehr natürlicher und vor allem nachhaltiger Baustoff, der überdies in München eine traditionell sehr hohe wirtschaftliche Bedeutung hat .

Auch an Grünflächen wird beim Bauprojekt in Obermenzing nicht gespart – es soll eine besonders grüne Siedlung werden, mit weitläufigen, begrünten Höfen zwischen den Wohnanlagen, zahlreichen Kinderspielplätzen und auch großzügigen Abstellplätzen sowohl für Kinderwägen als auch für Rollatoren – etwas, das bei sehr vielen anderen kommunalen Stadtbauprojekten beinahe schon sträflich vernachlässigt wurde. Eine Kindertagesstätte und eine Kinderkrippe sollen den im neu errichteten Wohnquartier in Obermenzing ebenfalls zur Verfügung stehen.

Das Konzept und die Planungsvorgaben begeistern auch die Architekten vom Münchner Büro Kupferschmidt, die für die Planung der insgesamt 5 WAF Riegelbauten verantwortlich sind. Manche von ihnen bezeichnen das WAF-Projekt gar als eine „Sternstunde für den Wohnungsbau“.

Bis Ende 2020 sollen 340 Wohnungen fertig sein

Während der Bauphase übernimmt die Real Asset GmbH das gesamte Projektmanagement und die Steuerung der gesamten Erschließungsmaßnahmen. Logistisch ist das Baugebiet bereits durch eine Baustraße erschlossen, die Anschlüsse an die Versorgungsnetze und die Anbindung an den öffentlichen Verkehr sollen aber erst bis Ende 2019 schrittweise in mehreren Etappen erfolgen.

Zukünftig plant man, den neuen Anwohnern in Pasing-Obermenzing auch hohe Verkehrsbelastung in ihrem Wohnviertel zu ersparen und will dieses daher durch eine Stichstraße von der nahegelegenen Bassermannstraße her zugänglich machen. Das soll für möglichst viel Verkehrsruhe im Wohnquartier sorgen.

Der Teil des Baugebiets, der im nördlichen Bereich des Grundstücks liegt, soll dagegen laut der Real Asset GmbH erst zu einem späteren Zeitpunkt erschlossen werden.

Günstiges Wohnen für Familien in Pasing-Obermenzing

Angeboten werden sollen die Mietwohnungen in neuen Wohnquartier zu „ortsüblichen Mietpreisen“ – genauere Daten wurden bislang nicht bekanntgegeben. „Ortsüblich“ würde in Pasing-Obermenzing zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine Nettokaltmiete von rund 16 EUR pro m² bedeuten – nur sehr kleine Wohnungen (40 m² – 60 m²) sind in Pasing-Obermenzing verhältnismäßig teuer – dort können die Netto-Kaltmieten durchaus bis über 20 EUR pro m² und sogar bis zu 25 EUR pro m² reichen. Genaue Zahlen werden aber wohl erst zum Fertigstellungszeitpunkt Ende 2020 bekanntgegeben werden.

Gerne hören wir von Ihnen.

Zur unseren Startseite: Immobilienmakler München