Heizöl sparen

Heizöl sparen: Tipps & Tricks

Gerade in Zeiten steigender Energiepreise ist es wichtig, durch niedrigen Verbrauch Kosten zu senken.

Das gilt auch für Besitzer von Ölheizungen.

Neben Tipps wie antizyklischem Kauf von Heizöl oder dem Einsatz erneuerbarer Energien in Verbindung mit einer bestehenden Ölheizung lassen sich auch durch verändertes Verhalten nennenswerte Einsparungen erzielen.

  • Veränderung der Einstellungen

Sehr effizient und kostenlos ist die Prüfung der Heizungs- und Thermostateinstellungen. So sollte man zunächst prüfen, ob an der Ölheizung eine Nachtabsenkung eingestellt ist. Das ist auch vom Empfinden her unproblematisch, sind doch niedrigere Raumtemperaturen in der Nacht generell empfehlenswert. In Verbindung hiermit sind auch die konkreten Zeiten interessant, zu denen eine Nachtabsenkung definiert ist. Wenn man früher ins Bett geht, kann auch eine Nachtabsenkung vorgezogen werden.

Auch in der Heizphase am Tag kann durch einen niedrigeren Verbrauch Geld gespart werden, und zwar in dem man eine niedrigere Raumtemperatur einstellt. Ist diese gefühlt vielleicht sogar zu hoch, stellt sich neben dem Spareffekt auch ein gesteigertes Empfinden ein.

  • Veränderung des Verhaltens

Neben den genannten Einstellungsoptionen an der Heizung selbst kann auch im täglichen Ablauf einiges gespart werden. Hierbei ist insbesondere an ein optimiertes Lüftungsverhalten zu denken. Statt Fenster zum Lüften immer wieder „auf Kippen“ zu stellen, sollte mehrmals täglich durch komplettes Öffnen der Fenster ca. 5 Minuten stoßgelüftet werden. Auch vermeintliche Binsenweisheiten wie das komplette Abschalten von Heizkörpern in Abwesenheitszeiten oder Urlauben sollte man außer Acht lassen. Vielmehr muss darauf geachtet werden, dass die Wände nicht auskühlen, da ansonsten bei der erneuten Inbetriebnahme der Heizkörper überproportional viel Energie zur erneuten Erwärmung vonnöten ist. Auch bei längerer Abwesenheit sollte also gerade bei niedrigen Außentemperaturen die Heizkörper nicht komplett abgestellt, sondern auf ein vernünftiges Maß reduziert werden.

  • Modifikationen an der Heizungsanlage

Der Heizungsverbrauch lässt sich gerade bei älteren Anlagen auch durch eine teilweise Erneuerung bestimmter Bauteile reduzieren. Vor einer solchen Erneuerung sollte man gut durchkalkulieren, ob die erwarteten Einsparungen durch die Renovierung der Anlage die Kosten hierfür übersteigen. Nur in einem solchen Fall ist eine Erneuerung wirtschaftlich sinnvoll.

Bei einer Ölheizung sind einige Bauteile typischerweise Ziel einer energetischen Renovierung. Die Kosten für die einzelnen Maßnahmen können dabei stark variieren. Eine generelle Wartung und Reinigung ist dabei sowohl obligatorisch als auch vergleichsweise günstig. Teurer kommen hingegen Punkte wie eine Erneuerung des Öl-Gebläse-Brenners, der Heizkreispumpen, der Öl-Kesselanlage oder ein hydraulischer Abgleich der gesamten Anlage. Je nach Vorhaben, konkreter Ausgestaltung desselben im Einzelfall und Anbieter können hierbei Kosten von mehreren Hundert bis mehreren Tausend Euro entstehen. Ein Vergleich mehrerer Angebote von Fachfirmen kann bei gleicher Leistung Einsparpotentiale aufzeigen.

  • Zum richtigen Zeitpunkt bestellen

Die Heizölpreise unterliegen im Jahresverlauf erheblichen Schwankungen. Der Preis am Tag der Bestellung entscheidet somit darüber, ob es für den Verbraucher eine günstige Heizperiode wird oder nicht. Für den Heizölkunden ist es daher sehr wichtig, sich zum richtigen Zeitpunkt mit neuem Heizöl einzudecken. Erfahrungsgemäß ist Heizöl in den vergangenen Jahren im Januar und im Februar am günstigsten gewesen. Dies sind natürlich nur Erfahrungswerte aus der Vergangenheit, weshalb Verbraucher den Heizölpreis immer über einen längeren Zeitraum im Auge behalten sollten.

  • Vom Wettbewerb der Händler profitieren

Wer beim Einkauf zusätzlich sparen möchte, sollte zudem die Preise mehrerer Händler in seiner Umgebung vergleichen. Hierfür eignen sich Heizölportale im Internet, wie z.B. heizoelpreise24.net, oelbestellung.de oder heizoelklick.de.